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Aktualisiert (Mittwoch, 14. Juli 2010 um 13:03) Geschrieben von: -rh- Mittwoch, 14. Juli 2010 um 12:50

 

 

Was Schüler, Lehrer und Eltern zum Forum sagen

Unser Demokratieforum war ein voller Erfolg! Viele Meinungen und Anregungen wurden an diesem 25. Februar in den Workshops und an unserer Litfaßsäule kund getan. Lest hier, was Schüler, Eltern und Lehrer zu unserem Forum gesagt bzw. geschrieben haben.

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Ein guter Tag für Demokraten

Nach dem Referat von Otto Herz waren sich offensichtlich alle Teilnehmer einig: Wir müssen über den derzeitigen Zustand unserer Schulen reden. Gemeinsam. Mit Lehrern, Schülern, Eltern und starken Partnern in den Kommunen. Auf den Feedbackzetteln rund um die Litfaßsäule konnte man ablesen, dass viele Konferenzteilnehmer Mut geschöpft haben, weiter zu machen mit Buddy, Streitschlichtern, Faustlos oder dem Klassenrat.
Otto Herz war nicht provozierend, nicht belehrend, er war eindringlich und zog die anwesenden Schüler, Eltern und Lehrer in den Bann einer demokratischen Lehr-, Lern- und Lebensweise. Nein, behauptete er, Schulen müssen nicht demokratisch sein. Was das aber anrichtet, sieht man an hinter uns liegenden Zeiten. Will aber eine Schule gut sein, muss sie auch demokratisch sein. Das erkenne man an den Gewinnern des deutschen Schulpreises und an den Schulen mit guten PISA-Ergebnissen. Auf dem Weg zu einer demokratischen Schulkultur komme es nicht darauf an, Systeme auf den Kopf zu stellen oder sinnlose Debatten mit der Hierarchie gegenüber verunsicherten und verängstigten Vorgesetzten zu führen, sondern über sich selbst nachzudenken und mit den 3,5 oder 10 Menschen in der unmittelbaren Umgebung erste, kleine Schritte zu gehen. Es brauche seine Zeit, bis eine Idee die Menschen ergreift, man denke nur an die letzten Jahre in der DDR. Für eine demokratische Gesellschaft wäre es wichtig, junge Menschen aufzubauen. Das sei etwas Anderes, als sie anzuweisen und zu unterrichten. Und die Beziehungen seien wichtig. Die Beziehungen, die die Menschen in der Schule zueinander haben. Die Schüler, die Lehrer, die Eltern - verantwortungsbewusstes Mitbestimmen und vertrauensvolles Handeln. Auf der Konferenz war diese Beziehung einzigartig. Mindestens für einen Tag. -rh-

   

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